Panda-Baby Fu Hu Montag dem 23. August 2010, genau drei Jahre nach dem ersten Panda Nachwuchs in Wien, war es wieder so weit. Das Panda Pärchen Yang Yang und Long Hui ist zum zweiten Mal Eltern geworden. Am frühen Nachmittag hörten Pfleger des Schönbrunner Tiergartens ein leises Wimmern aus Yang Yangs Wurf Box.

Nach Fu Long (glücklicher Drache), der jetzt seit einem Jahr in seiner ursprünglichen Heimat China lebt, gibt es wieder einen kleinen Pandabub im Schönbrunner Tiergarten. Pandas haben eine sehr hohe Sterberate im ersten Jahr, dazu kommt noch, dass im Wiener Zoo die Aufzucht von Pandamutter Yang Yang übernommen wird. Die natürliche Aufzucht ist nicht so einfach und hat außerhalb Chinas bis jetzt nur in Wien geklappt.

Panda-Baby Fu Hu Auch in der chinesischen Panda Aufzuchtsstation werden die Jungtiere grossteils von Hand aufgezogen. Nach alter chinesischer Tradition bekam der Panda Junge nach 100 Tagen seinen Namen, Fu Hu wurde er getauft. Der Name wurde wie schon bei Fu Long durch ein Webvoting ermittelt, die Besucher konnten unter drei Namen wählen, Fu Hu, übersetzt Glücklicher Tiger, ging mit mehr als 50 Prozent der Stimmen als Sieger hervor.

Der Kleine verbrachte die ersten Monate abgeschirmt von der Öffentlichkeit in seiner Wurf Box umsorgt von Mutter Yang Yang. Die Tiergartenbesucher konnten in dieser Zeit auf einem großen Bildschirm die Entwicklung des Panda Nachwuchses verfolgen. Anfang Jänner tapste Fu Hu das erste Mal seiner Mutter in den für Besucher einsehbaren Bereich des Panda Hauses nach. Von diesem Tag an zieht er alle Besucher mit seinem Teddybär Aussehen in seinem Bann.

Panda-Baby Fu Hu Ab Frühlingsbeginn Ende März, wurde auch die Freianlage zum grossen Panda Spielplatz. Fu Hu lernt täglich dazu, er hat sich als richtiger Klettermaxe entpuppt. Er erklimmt die höchsten Positionen, beim Abstieg geht’s mit dem Hinterteil voraus und am Ende des Baumstamms lässt er sich einfach auf den Boden plumpsen. Mutter Yang Yang wird übermütig zum Spielen aufgefordert. Mit ihr kann er ausgelassen toben und herrlich Nachlaufen spielen. Wenn er müde wird zieht er sich zu einem ausgiebigen Nickerchen auf einen erhöhten Platz  zurück. Wie bei jedem Jungtier besteht sein Tag aus fressen, spielen und schlafen. Für uns als Zuschauer ist es einfach köstlich die tollpatschigen Aktionen Fu Hus im Bild fest zu halten. Bei dem derzeitigen Besucherandrang ist es meist schwierig einen guten Blick auf den schwarz weißen Teddy zu erhaschen. Da Fu Hu noch einige Zeit in Wien bleibt wird unsere Fotogalerie sicher öfters ergänzt!           ZUR FOTOGALERIE      


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