Karlsbrücke Prag An der Spitze der Sehenswürdigkeiten, die man in Prag gesehen haben muss, steht die Karlsbrücke, das vermutlich meistfotografierte Bauwerk Prags, ein beliebter Treffpunkt tschechischer Künstler, Musiker und Souvenirverkäufer, deren Stände die Brücke das ganze Jahr über zu beiden Seiten säumen.

In den späten Abendstunden herrscht hier eine verträumt romantische Atmosphäre, mit einem wirklich atemberaubenden Blick auf die voll erleuchtete Prager Burg und den Lichterglanz der Gebäude an beiden Seiten des Moldauufers.

 Die mächtige Karlsbrücke zählt zu den ältesten Steinbrücken Europas mit gut 500 Meter Länge und etwa zehn Meter Breite, ruht auf insgesamt 15 Pfeilern und stellt eine ausserordentliche Ingenieursleistung für das 14. Jahrhundert dar. Begrenzt von zwei Türmen ist sie nur für Fußgänger geöffnet und immer belebt. Nachdem die erste Brücke über den Fluss, die Judithbrücke, 1342 durch eine Überschwemmung zerstört wurde, fehlte die Verbindung zwischen Altstadt und Kleinseite. Ein immenser Verlust für die Stadt, daher ließ Karl IV. eine neue Steinbrücke errichten. Nach fast fünfzehnjähriger Bauzeit war die Karlsbrücke fertig gestellt. Nun verfügte Prag endlich wieder über eine feste und dauerhafte Verbindung der beiden zentralen Stadthälften. Ursprünglich wurde sie „Steinbrücke“ oder „Prager Brücke“ genannt. Der Name Karlsbrücke ist erst seit etwa 1870 geläufig.

Karlsbrücke Prag 2002 erlebte Prag eine der schwersten Flutkatastrophen der letzten Jahrhunderte. Diesmal hielt die Brücke stand. Der Legende nach sollen bei ihrem Bau Eier in den Mörtel gemischt worden sein, um die Standhaftigkeit der Brücke zu garantieren. Während des Zeitalters des Barock wurden zahlreiche Heiligenfiguren auf der Karlsbrücke errichtet. Die Brücke ist heute so etwas wie ein Freilichtmuseum, auch wenn zahlreiche Figuren mittlerweile nicht mehr als Original zu sehen sind. Als beliebtester Ort gilt das Ehrenmal des Heiligen Nepomuk. Anno 1393 ließ König Wenzel IV. den Geistlichen in die Moldau werfen, da er das Beichtgeheimnis trotz schwerer Folter nicht brach. Nepomuk ertrank in der Moldau und wurde später heilig gesprochen.
Die Messingtafeln am unteren Teil seiner Statue und die fünf Sterne an der kleinen Metallfigur in der Mitte der Brücke, sie bezeichnet die Stelle wo die Schergen des Königs den Priester in den Fluss warfen, sind blank und klar dank der unzähligen Menschen, die sie über die Jahrhunderte anfassten. Diese Teile zu berühren soll Glück bringen und eine Rückkehr nach Prag sichern.
 Jeder der einen Spaziergang über die Karlsbrücke in Prag macht, trifft dort viele Maler und verschiedene andere Künstler. Die vielen Aquarelle, die verschiedenen handgemachte Schmuckstücke und kleine Zierfiguren, alles in typischen Prager Still lädt zum Mitnehmen ein. Wer ein ganz besonderes Erinnerungsstück haben will kann sich bei den vielen Portrait Künstler portraitieren lassen, wenn gewünscht sogar auch als Karikatur!!

 Besonders sehenswert wie auch hörenswert ist die „Bridge Band“, eine Jazzband unter der Führung von Gründer Jan Krtitel Novák welcher Sänger und Autor der Texte ist. Die Gruppe ist kurz nach der Wende entstanden, und tritt regelmässig auf der Karlsbrücke auf. Die Band, welche live spielt, versteht es mit viel Gefühl und tollen Tönen die Zuschauer zu fesseln, zum Mitsingen aber auch zum Tanzen zu bewegen. So viel gespürtes „Feeling“ in Noten trifft man selten bei Musiker. Besonders gefallen hat uns der „Waschrumpel“ Sound!
Man kann vieles über die atemberaubende Kulisse und dem pulsierenden Leben auf der überfüllten Karlsbrücke in Prag schreiben, aber spüren und erleben muss man es selber und zwar live!!                ZUR   FOTOGALERIE     


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